Der neue Fährhofer Deckhengst Helmet (Exceed and Excel) hat in Australien einen Gr. III-Sieger gestellt. In den Farben von Godolphin gewann der aus eigener Zucht stammende Tin Hat die mit 160.750 A-Dollar (ca. €100.000) dotierten Manfred Stakes (Gr. III) für Dreijährige über 1200 Meter in Caulfield, vor dem zwei von dem ins Zwielicht geratenen Darren Weir trainierte Pferde von den Stewards gestrichen wurden.

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Der vom Gestüt Fährhof gezogene Langtang ist in seiner neuen Heimat, dem Gestüt Graditz, angekommen. Dort beginnt der Campanologist-Sohn in diesem Jahr seine zweite Karriere als Deckhengst. Das berichtet das Gestüt Graditz auf seiner Facebookseite.

Dort heißt es: „Der neue Graditzer Deckhengst Langtang ist da! Nach seiner Präsentation beim Züchtertreff im Gestüt Röttgen ist der Winterfavorit 2016 und Gruppe-Sieger Langtang nun in seiner neuen Heimat im Gestüt Graditz eingetroffen. Wir sind sehr beeindruckt - ein toller Hengst mit beeindruckender Dynamik, ein richtiger Athlet!“

Vielen ist der Hengst als Vater des Dubai World Cup-Siegers Thunder Snow ein fester Begriff. Aktuell schickt sich ein Sohn des von Darley gezogenen Helmets an, „Down Under“ aufzumischen. Es ist der von James Cummings für Godolphin trainierte dreijährige Tin Hat. In 2018 kam er fünfmal an den Start und gewann ein Rennen, doch mit Beginn seiner 2019er-Kampgane, die er als Wallach begann, scheint der Knoten nun endgültig geplatzt zu sein.

Drei Starts, drei Siege stehen bei Tin Hat zu Buche. Zuletzt gewann er am 2. Februar auf der Rennbahn von Caulfield die zur Gruppe III zählenden Ladbrokes Manfred Stakes leicht gegen Halvorsen. In seinem Quartier hat man jetzt richtig Mumm auf den Dreijährigen. „Er ist ein sehr konstantes Pferd, aber seine rasante Entwicklung war mehr, als wir erwarten hatten“, so Cummings‘ Assistentin Gate Grimwade. „Ohne Frage hat er in Caulfield sehr gute Pferde geschlagen. Er ist definitiv ein sehr interessantes Pferd.“

Der deutsche Trainer- und Jockeyverband hat der Bremer Bürgerinitiative zum Erhalt der Rennbahn eine Spende von 2.000 Euro zukommen lassen. Damit wurde das außergewöhnliche Engagement im Kampf um die Bremer Rennbahn gewürdigt. Sprecher Andreas Sponbiel war mit zahlreichen Mitstreitern am Samstag ins Gestüt Fährhof eingeladen worden, Daniel Krüger überreichte zu diesem Anlass die Spende.

Am kommenden Montag wird feststehen, ob der Volksentscheid tatsächlich zustande kommt. Die notwendige Anzahl Stimmen sollte, darauf deutet alles hin, gesammelt worden sein.

Langtang Deckhengst auf Graditz

Der ehemalige Winterfavorit und Champion-Zweijährige Langtang wird Deckhengst auf dem Gestüt Graditz. Langtang, der aus dem ersten Jahrgang des vor drei Jahren abgetretenen Fährhofer Stallions Campanologist stammt, stand bisher im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof.

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Mit dem Prix Max Sicard, der am Sonntag in Toulouse von Henk Grewes Falcao Negro gewonnen wurde, endete am vergangenen Wochenende die internationale Rennserie "Le Defi du Galop". Das mit 60.000 Euro dotierte Listenrennen über 2000 Meter, war der 17. Lauf der hauptsächlich in Frankreich ausgetragenen Rennserie. Inzwischen wurde vom Veranstalter auch der Endstand in der Gesamtwertung bekannt gegeben.

Der im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Potemkin, der mit dem Prix du Defi du Galop in Clairefotaine, Grand Prix de la Region Grand-Est in Straßburg, und der Baden-Württemberg-Trophy in Baden-Baden gleich drei Läufe der Serie, und damit soviele wie kein anderes Pferd gewann, rangiert mit 19 Punkten auf dem zweiten Platz. Das beschert seinen Besitzern, die dadurch ebenfalls den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegen, einen Bonus von 20.000 Euro.

Und auch Potemkins Trainer Andreas Wöhler profitiert vom guten Abschneiden seines Schützlings, denn hinter Christophe Ferland (28,5 Punkte) und Henri-Alex Pantall (20 Punkte) reichte es für den Ravensberger Coach mit 19 Punkten zu PPlatz drei, für den Wöhler einen Bonus von 5.000 Euro erhält. Erfolgreichstes Pferd der Rennserie war Christophe Ferlands Almorox aus dem Besitz von Antonio Caro mit 28,5 Punkten. Er sicherte seinem Besitzer einen Bonus von 65.000 Euro. Erfolgreichster Jockey der Rennserie war Almorox' regelmäßiger Reiter Julien Auge, der es auf 28,5 Punkte brachte, die ihm einen Bonus von 3.000 Euro bescherten.

14.11.2018

EX-MAN: FIRST CLASS

When Resin (Aus) won the G3 Nivison S. at Randwick last Saturday she became the 150th stakes winner sired by Exceed And Excel (Aus), one of the very few stallions that has been embraced in equal measure by both Australian and European commercial breeders since he retired to stud back in 2004.

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Auf dem Gestüt Fährhof in Sottrum wird es im kommenden Jahr einen neuen Deckhengst geben. So wird dort, neben Maxios der Exceed and Excel-Sohn Helmet seinen Beschältertätigkeiten nachkommen. Dies wurde am Samstag beim „Expertentag“ in Hannover bekannt gegeben. Neben dem Gestüt Fährhof halten auch das Gestüt Ittlingen und das Gestüt Brümmerhof Anteile an dem Zehnjährigen, der zuletzt im Dalham Hall Stud stationiert war.

„Wir haben in Deutschland sehr gute Hengste, aber nicht mehr all zu viele. Einen internationalen Meiler nach Deutschland zu holen ist ein großer Gewinn“, sagte Gregor Baum vom Gestüt Brümmerhof. Stefan Ullrich, Gestütsleiter auf dem Fährhof, hat den Hengst wesentlich mit ausgesucht. Er schloss an: „Es ist immer sehr schwierig einen internationalen Hengst zu bekommen der schon geprüft und kein Debütant ist. Mit Helmet ist uns dies gelungen.“

2011 gewann der von Darley gezogene Helmet, der aus der Singspiel-Tochter Accessories stammt, in den Farben von Scheich Mohammed in Australien die Caulfield Guineas der Gruppe I. Seinen letzten Start absolvierte er 2012 unter Godolphin-Seide in den Queen Anne Stakes. Damals wurde er Siebter hinter keinem geringeren als Frankel. Helmets erfolgreichster Nachkomme ist Thunder Snow aus dem ersten Jahrgang des neuen deutschen Deckhengstes. Thunder Snow gewann in diesem Jahr den Dubai World Cup (Gr. I) in Meydan. Helmets Decktaxe wurde auf 9.000 Euro festgelegt.

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